SPD-REGIONALZENTRUM SÜDBADEN SAGT HERZLICH WILLKOMMEN!

Herzlich willkommen auf der Internetseite des SPD-Regionalzentrums Südbaden! Von hier aus werden 10 der 43 baden-württembergischen SPD-Kreisverbände betreut:

Das sind 204 Ortsvereine, in denen rund 7500 SPD-Mitglieder organisiert sind. Auf diesen Seiten können Sie sich informieren über unsere Gremien, über Termine politischer Veranstaltungen und unseren Service. Wenn Sie mehr wissen wollen, besuchen Sie uns doch einmal! Wir sind von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 9 Uhr bis 17.00 Uhr und am Freitag von 9 Uhr bis 15 Uhr durchgehend besetzt! Wir würden uns freuen. Ihr SPD-Regionalzentrum-Südbaden-Team

SPD Freiburg diskutiert über den Ausbau der Rheintalbahn

Was kommt mit dem Aus- und Neubau der Rheintalbahn in den kommenden Jahren auf Freiburg zu? Und welches Potential und welchen Mehrwert birgt das Projekt für die Stadt? Diese Fragen standen im Mittelpunkt eines Info- und Diskussionsabends des SPD-Kreisverbands am 17. Juni.

Als Referenten geladen waren der Emmendinger SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Fechner sowie Christoph Klenert vom Bahnprojekt Karlsruhe-Basel, der zunächst in die aktuelle Planung der DB (auf der Webseite www.karlsruhe-basel.de öffentlich einsehbar) einführte. “Ob als Pendler:innen, die jeden Tag den Nahverkehr Richtung Basel oder Offenburg nutzen, oder als Fernreisende von Mailand bis Hamburg oder Amsterdam: Wir alle merken, dass wir mit der aktuellen Situation auf der Strecke nicht zufrieden sein können”, kommentiert Ludwig Striet, der die Veranstaltung als mobilitätspolitischer Sprecher der SPD+JF-Gemeinderatsfraktion moderierte. “Das liegt auch an der mehr als 150 Jahre alten Infrastruktur, die grundlegend erneuert werden muss. Wir begrüßen es sehr, dass die Bahn in diese wichtige Infrastruktur investiert.”

Für die Bauphasen werden im Moment mehrere Varianten untersucht, die mehr oder weniger lange Bauzeiten, dafür aber mehr oder weniger starke Einschränkungen für den Nah- und Fernverkehr in Freiburg bedeuten würden. “Ganz ohne Einschränkungen wird sich so eine umfangreiche Maßnahme nicht realisieren lassen. Doch ein komplettes Abhängen des Freiburger Hauptbahnhofs vom Schienenfernverkehr für mehrere Monate oder sogar Jahre darf es nicht geben”, sagt dazu Viviane Sigg, SPD-Kreisvorsitzende und als Landtagsabgeordnete Mitglied im Verkehrsausschuss. “Der Fokus muss daher auf den Varianten liegen, die das vermeiden - und die im besten Fall nach dem Bau noch einen Mehrwert bieten.”

Ebenfalls an der Veranstaltung teil nahmen Vertreter des VCD Freiburg, die einen solchen Vorschlag unterbreiteten. Dieser sieht unter anderem vor, dass die aktuelle Güterbahnstrecke, die nach dem Neubau der Güterbahnschiene entlang der A5 nicht mehr für den Güterbahnverkehr benötigt würde, zukünftig für eine neue S-Bahn-Linie genutzt werden könnte. “Wenn die Bahn eine neue Strecke baut, dann muss es unser Ziel sein, die frei werdenden Kapazitäten für eine Verbesserung der Verkehrssituation für die Menschen in Freiburg und der Region zu nutzen. Eine S-Bahn-Linie, die die bevölkerungsreichen Stadtteile im Freiburger Westen und St. Georgen mit dem Uniklinikzentrum und dem Industriegebiet Nord verbinden würde, wäre so ein echter Mehrwert. Die Stadt Freiburg muss sich dringend für eine solche Variante einsetzen”, so Ludwig Striet abschließend

 

Zwischen Rheintalbahn und Deutschlandtakt – Aus- und Neubau. Was bedeutet das für uns in Freiburg?

Veranstaltung 

Mittwoch, 17.Juni 2026 - 19 Uhr
In der Aula der Gertrud Luckner Gewerbeschule (Kirchstraße 4, 79100 Freiburg)

Der Aus- und Neubau der Rheintalbahnstrecke erhitzt in Freiburg die Gemüter. Wer beruflich oder privat gelegentlich die Nord-Süd-Strecke fährt, merkt an vielen Verspätungen, dass die Infrastruktur überlastet ist und dem Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen ist. Auch zum Erreichen unserer mittelfristigen Klimaziele vor allem im Verkehrssektor ist eine funktionierende Nord-Süd Achse, auf der auch Hochgeschwindigkeitszüge zuverlässig fahren können, unerlässlich. Dem gegenüber stehen hohe Baukosten, große Eingriffe in die Landschaft und die Sorge, dass die Stadt Freiburg während der mehrjährigen Bauphase zeitweise weitestgehend vom Zugverkehr abgehängt sein könnte.

Was also tun und wie geht es weiter? Darüber sprechen wir mit Christoph Klenert, Leiter Stakeholdermanagement, des für uns relevanten Streckenabschnittes bei der Deutschen Bahn und dem Bundestagsabgeordneten Johannes Fechner, der seit vielen Jahren mit dem Ausbau der Rheintalbahn befasst ist. Moderiert wird die Veranstaltung von Ludwig Striet, dem verkehrspolitischen Sprecher unserer SPD/JF Gemeinderatsfraktion. Neben der inhaltlichen Einführung wird es auch für die Gäste Raum für Fragen und eine Diskussion geben.

Welche Fragen bewegen euch für die Zukunft der Rheintalbahn? Schickt sie uns zur besseren Vorbereitung auch gerne vorab.

Wir freuen uns auf eine informative Veranstaltung und einen konstruktiven Austausch.

Wahl unserer Landesspitze

Stellungnahme des Kreisvorstandes zur Vorsitzendenwahl der SPD Baden-Württemberg

Liebe Genossinnen und Genossen,

die vergangene Landtagswahl war eine Zäsur für die SPD Baden-Württemberg. Mit 5,5 Prozent haben wir das schlechteste Ergebnis unserer Geschichte erzielt und den Einzug in den Landtag nur knapp geschafft.

Für uns ist klar: Nach einem solchen Ergebnis kann es kein „Weiter so“ geben. Es braucht eine inhaltliche und organisatorische Erneuerung unserer Partei mit klaren Positionen, glaubwürdiger Politik und einer stärkeren Beteiligung unserer Mitglieder.

Nach intensiver Abwägung hat sich der Kreisvorstand daher entschieden, eine Wahlempfehlung für die Wahl des Landesvorsitzes abzugeben. Gleichzeitig gilt: Diese Empfehlung ist ein Angebot – die Entscheidung liegt selbstverständlich bei euch. Wir rufen alle Genossinnen und Genossen ausdrücklich dazu auf, sich an der Wahl zu beteiligen.

Wir empfehlen die Wahl von Isabel Cademartori und Robin Mesarosch.

Wir trauen diesem Team zu, unsere Partei in dieser schwierigen Phase zusammenzuführen und neu aufzustellen. Beide stehen für eine SPD, die wieder stärker als gestaltende Kraft wahrgenommen wird.

Isabel und Robin bringen unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen mit:

Robin ist im ländlichen Raum verwurzelt, er ist junger Vater und weiß, was junge Familien brauchen. Gleichzeitig erreicht er über soziale Medien jeden Monat Millionen Menschen. Das ist ein entscheidender Faktor, wenn wir wieder mehr Menschen für unsere Politik gewinnen wollen.

Isabel bringt als Bundestagsabgeordnete, als letzte Gewinnerin eines SPD-Direktmandats in Mannheim und durch ihre internationale Vernetzung wichtige politische Erfahrung ein. Mit ihrer Migrationsgeschichte steht sie zudem für eine vielfältige Gesellschaft, die sich auch in unserer Partei widerspiegeln muss.

Gemeinsam stehen sie für die jetzt entscheidenden Themen: eine erfolgreiche industrielle Transformation, wirksamen Klimaschutz, einen handlungsfähigen Staat und eine offene, solidarische Gesellschaft.

Gleichzeitig haben beide deutlich gemacht, dass sie auf mehr Beteiligung setzen. Entscheidungen sollen transparenter werden und stärker aus der Partei heraus getroffen werden. Genau das ist aus unserer Sicht ein zentraler Schlüssel für die notwendige Erneuerung der SPD.

In diesen herausfordernden Zeiten braucht unsere Partei ein Team, das integrieren kann, glaubwürdig ist und die unterschiedlichen Lebensrealitäten in unserem Land abbildet. Wir sind überzeugt, dass Isabel und Robin diese Voraussetzungen mitbringen.

Mit solidarischen Grüßen
Der Kreisvorstand

Tanja Kühnel
Kreisvorsitzende Breisgau-Hochschwarzwald 

SPD-Kreisverband Rottweil gründet AG 60plus
Gisela Burger (Fünfte von links) ist die Vorsitzende der neu gegründeten AG 60plus.

Im SPD Kreisverband Rottweil hat sich die Arbeitsgemeinschaft 60 plus gebildet. Zur Gründungsversammlung in Dunningen waren hierzu eigens die Landesvorsitzende 60 plus  Ute May und der SPD-Kreisvorsitzende Mirko Witkowski angereist.

Sebastian Holzhauer übernimmt den Vorsitz des SPD-Ortsvereins Rottweil
Mirko Witkowski (von links) und Sebastian Holzhauer. Foto: Ali Zarabi

Rottweil – Der SPD-Ortsverein Rottweil hat bei seiner Jahreshauptversammlung im Kapuziner personelle Weichen gestellt und aktuelle kommunalpolitische Themen diskutiert.

Zum neuen Vorsitzenden wurde Sebastian Holzhauer einstimmig gewählt, der das Amt bereits kommissarisch inne hatte. Ebenfalls ohne Gegenstimmen bestätigten die Mitglieder Ralf Hube als Kassierer. Das Amt des Schriftführers hat weiterhin Heinz Plempe inne. Als Beisitzer gewählt wurden Theresa Renz, Marlies Richter, Arved Sassnick und Nathalie Weisser. Kassenprüfer sind weiterhin Walter Klank und Ludwig Mayer.

In seinem Bericht ging Sebastian Holzhauer auf die vergangenen Monate ein, darunter den Landtagswahlkampf, und dankte den Mitgliedern für ihr Engagement.

Aus dem Gemeinderat berichtete Anne Hecht über aktuelle Projekte und Herausforderungen in der Stadt. Themen waren unter anderem der Umbau des Friedrichsplatzes, die Parkplatzsituation sowie weitere städtische Vorhaben. Auch die Auswirkungen der Haushaltslage wurden angesprochen.

Der Kassenbericht für das Jahr 2025 weist einen gestiegenen Kassenbestand aus. Die Kassenprüfer bestätigten eine ordnungsgemäße Führung, Kassierer und Vorstand wurden einstimmig entlastet. Die Entlastung des Vorstands übernahm der SPD-Kreisvorsitzende Mirko Witkowski.

Zudem verabschiedete die Versammlung eine leicht angepasste Satzung.

Bericht zu unserem Kreisparteitag

Der SPD-Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald hat auf seinem  Kreisparteitag am Freitag in Müllheim wichtige politische Weichen gestellt. In intensiven Debatten machten die Delegierten deutlich, dass sie sich eine inhaltlich klare, glaubwürdige und beteiligungsorientierte SPD auf Landes- und Bundesebene wünschen.

Redebeiträge aus Kommune, Land und Bund gab es von Rita Schwarzelühr-Sutter (MdB und Parlamentarischen Staatssekretärin im Umweltministerium), von Viviane Sigg (MdL), von Takis Mehmet Ali (ehemaliger Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Müllheim/Lörrach und jetzt Landesrat für Arbeit und Soziales in NRW) und von Martin Löffler (Bürgermeister Müllheim und Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreistag).